Im Rahmen des Deutsch-Russischen Projektes "Entwicklung eines Abfallwirtschaftskonzeptes für die Touristikgebiete des Baikalsees" fand am 18./19. Juni eine zweitägige Auftaktveranstaltung zur Eröffnung einer internationalen ökologischen Sommerschule an der Staatlichen Technischen Universität Irkutsk statt.
Die Sommerschule mit dem Titel:"Abfallmanagement in den Touristikgebieten des Baikalsees" wurde gemeinsam von der TU-Irkutsk und der Universität Duisburg-Essen organisiert. An der Auftaktveranstaltung nahmen Hochschulangehörige und Studierende der TU-Irkutsk aus verschiedenen Fakultäten teil sowie Vertreter der Administration Irkutsk und von lokalen Nichtregierungs-Organisationen. Für die über 50 Teilnehmer stellte die TU-Irkutsk ihren mit moderner Vortragstechnik ausgestatteten Konferenzsaal zur Verfügung..
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Nach der Eröffnung durch den Prorektor für internationale Beziehungen, Herrn Prof. Oleg Repetsky, und einer Begrüßung durch die Dekanin der Fakultät Chemie-Metallurgie, Frau Prof. Elena Zelinskaya, wurden Vorträge von Vertretern beider Universitäten, der Administration Irkutsk, des Pribaikalsker Nationalparks, der NGO Ökologische Baikalwelle, des DAAD und des Unternehmens "SIBECOM, Sibirische Ökologische Gesellschaft" gehalten (das Programm finden sie hier).
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Die Teilnehmer erhielten nicht nur einen Einblick in deutsche und russische Abfallwirtschaft und Abfallbehandlungstechnologien, sondern auch eine Darstellung moderner Recyclingtechnologien und abfallwirtschaftlicher Aspekte beim Ökotourismus. Zusätzlich gab es einen umfangreichen Überblick über die Umweltprobleme am Baikalsee aus Sicht der Nationalparks und der lokalen Umweltorganisationen.
Insbesondere am zweiten Tag wurden die Vorträge von intensiven Diskussionsrunden begleitet, an denen alle Teilnehmer ihre Erfahrungen und Gedanken offen austauschen konnten.
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Organisatoren und Teilnehmer der Sommerschule waren sich einig, dass diese Veranstaltung kuenftig jährlich an der TU-Irkutsk stattfinden sollte. Im nächsten Jahr sollen zusätzlich deutsche Ökologiestudenten eingeladen werden.
Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fanden die Vorbereitungen für ein zweiwöchige Praktikum der Studierenden des dritten und vierten Studienjahres im Fachgebiet "Umweltschutz und Ressourcenschonung" auf der Insel Olchon statt, in dem neben umfangreichen Abfallanalysen auch soziologische Befragungen auf der Insel stattfinden sollten.